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Swiss Seismological Service (SED)

The Swiss Seismological Service (SED) at ETH Zurich is the federal agency for earthquakes. Its activities are integrated in the federal action plan for earthquake precaution.

Latest Earthquakes Switzerland

Felt Earthquakes in Switzerland

Local Time
Mag.
Location
Felt?
2020-12-04 06:59 3.6 Strasbourg F Slightly felt
2020-12-01 19:05 2.8 Muellheim D Probably not felt
2020-12-01 00:25 3.9 Albstadt D Felt
2020-12-01 00:25 3.9 Albstadt D Slightly felt
2020-11-17 01:02 2.1 Arolla VS Probably not felt
2020-11-15 20:32 2.1 Zermatt VS Slightly felt
2020-11-14 08:27 2.8 Cluses F Probably not felt
2020-11-13 19:56 2.6 Elm GL Probably not felt
2020-11-10 13:53 3.9 Elm GL Widely felt
2020-11-09 00:56 3.5 Arolla VS Slightly felt

Latest Earthquakes

Local Time
Magnitude
Location
2020-12-05 00:24 1.6 Brig-Glis VS
2020-12-04 23:25 1.7 Rottweil D
2020-12-04 20:40 1.6 Albstadt D
2020-12-04 19:38 1.7 Rottweil D

Swiss Earthquakes Counter

since 01.01.2020 
000

Earthquake Map of Europe, last 90 days, Mag. 4.5+

Recent earthquakes magnitude 4.5 or greater

Time (UTC)
Mag.
Region
2020-12-04 09:34:16 4.5 Dodecanese Islands, Greece
2020-12-03 05:45:22 5.0 EASTERN TURKEY
2020-12-02 10:54:58 4.5 Greece
2020-11-27 08:27:56 4.6 Turkey
2020-11-22 14:40:27 4.6 Turkey
2020-11-22 03:53:09 5.3 NORTHERN ALGERIA
2020-11-17 23:05:48 4.5 Turkey
2020-11-14 00:41:57 4.8 Svalbard, Norway, region
2020-11-11 14:56:24 4.6 Eastern Arabian Peninsula
2020-11-11 14:25:14 4.9 Albania
2020-11-11 06:49:46 4.5 Turkey
2020-11-11 03:54:15 5.0 Albania
2020-11-09 23:18:25 4.9 Iran-Iraq border region

Earthquake Map of the world, last 90 days, Mag. >= 5.5

Recent earthquakes magnitude 6 or greater

UTC Time
Magnitude
Location
2020-12-01 20:52:57 6.0 Balleny Islands region
2020-12-01 16:22:39 6.4 Fox Islands, Aleutian Islands, United States
2020-11-30 22:55:03 6.3 Chile-Argentina border region
2020-11-30 22:54:34 6.4 Primorye, Russia
2020-11-25 22:56:04 6.1 Balleny Islands region
2020-11-22 00:54:56 6.1 Off coast of central Chile
2020-11-15 22:37:43 6.0 Mindanao, Philippine Islands
2020-11-11 00:48:44 6.0 Fiji Islands region
NEWS

2020-12-03

[Available in DE] Neuer CAS Kurs

Bis am Sonntag, 20. Dezember 2020, können sich Interessierte für den Kurs «Erdbebensicherheit im integralen Naturgefahrenmanagement» anmelden. Dieser Kurs ist Teil des «CAS ETH in Angewandten Erdwissenschaften» (Certificate of Advanced Studies), kann aber auch als Einzelkurs besucht werden.

Kursdaten: 08. und 09. sowie 11. und 12. Februar 2021, online (Zoom)

Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick, wie die Disziplinen Seismologie, Geologie und Erdbebeningenieurwesen bei der Bewertung der seismischen Gefährdung und Schadensminderung durch erdbebensicheres Bauen ineinandergreifen. Verschiedene Methoden zur Standortcharakterisierung sowie die zur erdbebensicheren Projektierung und Überprüfung von Bauwerken notwendigen Eingabedaten und Richtlinien werden im Kurs beleuchtet. Die Teilnehmenden lernen, den Umgang mit der Erdbebengefährdung im Rahmen des integralen Naturgefahrenmanagements einzustufen und setzen sich mit der Problematik erdbebeninduzierter Naturereignisse auseinander.

Die Kurse der Modulgruppe Geo-Risiken werden in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Erdbebendienst organisiert und durchgeführt.

Weiterführende Informationen:

2020-11-10

[Available in DE, FR] Erneutes weiträumig verspürtes Erdbeben bei Elm (GL)

Am Dienstag, dem 10. November 2020 hat sich um 13:53 Uhr (Lokalzeit) südwestlich von Elm, in einer geringen Tiefe von ungefähr 1 km, ein Erdbeben der Magnitude 3.9 ereignet.

Die Erschütterungen waren vorwiegend im Sernftal, in Elm, in Schwanden und bis nach Glarus gut zu spüren. Auch in weiterer Entfernung, sogar bis nach Schaffhausen, haben Personen das Beben noch wahrgenommen.

Kurz nach dem Beben sind beim Erdbebendienst etwa 190 Meldungen aus der Bevölkerung eingegangen. Schäden sind bei diesem Beben nicht zu erwarten, der SED hat auch keine entsprechenden Berichte erhalten.

Dieses Ereignis ist das bisher zweitgrösste Beben in der Erdbebensequenz die bereits im Frühjahr und im Oktober dieses Jahres spürbare Beben produzierte. Das heutige Beben wurde im westlichen Teil der Sequenz lokalisiert (dunkleres Rechteck im Bild). Das letzte weiträumig verspürte Erdbeben dieser Sequenz mit Magnitude 4.4 erschütterte am 25. Oktober 2020 die Region Glarus (siehe Aktuellbeiträge vom 25. und 27.10.2020). Seit diesem Beben hat der Schweizer Erdbebendienst an der ETH Zürich 194 weitere Erdbeben in dieser Sequenz registriert. Ungefähr 10 dieser Beben erreichten eine Magnitude über 2.5 und wurden von der Bevölkerung in den umliegenden Gemeinden oft deutlich wahrgenommen.

2020-10-31

[Available in DE] Erdbeben in der östlichen Ägäis

Am 30. Oktober hat sich um 11:51 (UTC) (12:51 Schweizer Zeit) ein Erdbeben der Magnitude 7.0 bei der griechischen Insel Samos vor der westtürkischen Küste ereignet. Das Epizentrum lag rund 65 km süd-südwestlich von der Stadt Izmir mit rund 2.5 Mio. Einwohnern und rund 15 km nördlich von der Stadt Néon Karlovasion auf Samos, in einer Tiefe von etwa 12 km. Das Beben ereignete sich auf einer West-Ost ausgerichteten Störung als Abschiebung (normal faulting). Nach bisherigen Auswertungen ist die Bruchfläche ca. 40 km lang und erstreckt sich über 20 km Tiefe in der Erdkruste.

Das Ereignis war eines der grössten instrumentell aufgezeichneten Erdbeben in der östlichen Ägäis. Das bisher grösste instrumentell gemessene Erdbeben in der Region mit einer Magnitude von 7.7 ereignete sich im Jahr 1956 bei Santorin, etwa 200 km südlich des gestrigen Bebens.

Durch das Aufeinanderteffen der Afrikanischen Platte mit der Eurasischen Platte ist die östliche Mittelmeerregion grundsätzlich eine seismisch sehr aktive Zone, wo starke Erdbeben keine Seltenheit sind. Die Region des gestrigen Bebens ist dabei von Nord-Süd gerichteter Extension geprägt, was mit dem Mechanismus des Bebens gut übereinstimmt.

Laut Medienberichten sind durch die Erschütterungen dutzende Häuser eingestürzt und bisher sind mindestens zwei Dutzend Tote und mehr als 800 Verletzte bekannt. Aufgrund des Bebens wurde eine Tsunamiwarnung ausgelöst, und wie Videoaufnahmen zeigen, haben kleinere Tsunamis die küstennahen Gebiete von Izmir und an anderen Orten der türkischen Küste wie auch auf Samos getroffen.

2020-10-27

[Available in DE / FR] Erdbebensequenz im Glarnerland erneut aktiv

Am Sonntagabend, dem 25. Oktober 2020, wurde im Sernftal (südwestlich von Elm (GL)) eine Erdbebensequenz reaktiviert, die bereits im Frühjahr dieses Jahres spürbare Beben verursacht hatte. Das aktuell stärkste Beben mit einer Magnitude von 4.4 ereignete sich am späteren Sonntagabend um 20:35 Uhr. Es wurde in der Ostschweiz verbreitet deutlich verspürt. Der Schweizerische Erdbebendienst an der ETH Zürich (SED) hat in der Folge zahlreiche Nachbeben aufgezeichnet, welche teils ebenfalls verspürt wurden. Das zurzeit stärkste dieser Nachbeben ereignete sich um 20:43 Uhr und erreichte eine Magnitude von 3.6.

Die Grafik oben zeigt, wie sich die Bebenaktivität seit der Reaktivierung am 25. Oktober bis am 26. Oktober um 2 Uhr entwickelt hat. Die Abbildung umfasst Beben, welche bislang manuell lokalisiert werden konnten (rot umrandet), einige dieser Nachbeben wurden ebenfalls lokal verspürt. Zudem sind mehrere hundert sehr kleine Ereignisse abgebildet (blau eingefärbt), welche zusätzlich durch einen systematischen Vergleich der Seismogramme mit Hilfe einer sogenannten «template-matching»-Methode identifiziert wurden. Die Seismogramme der kleinen Beben weisen ähnliche Muster auf wie die der standardmässig aufgezeichneten Musterereignisse und können deshalb leichter gefunden werden. Diese kleinsten Ereignisse zeigen, wie die Nachbebenaktivität bislang stetig abnimmt.

Wie einleitend erwähnt, traten die Beben der Nacht vom 25. auf den 26. Oktober als Teil einer schon länger bekannten Erdbebensequenz auf, die bereits im Frühling 2020 aktiv war. Das damals stärkste Beben ereignete sich am 26. Mai 2020 und erreichte eine Magnitude von 3.1. Aufgrund dieser Sequenz hatte der SED sein Messnetz in der Gegend von Elm temporär verdichtet, was die Auswertung der aktuellen Erdbebenserie unterstützt. Wir haben inzwischen eine weitere Station in der Region installiert. Die Beben treten entlang einer fast senkrechten, ungefähr ost-westlich orientierten Bruchzone auf. Diese Störung ist vermutlich auch für die «Steinibach-Sequenz» verantwortlich, die im Jahre 1987 auftrat. Die Störung liegt nach derzeitigen Kenntnissen vermutlich im Übergangsbereich zwischen dem kristallinen Grundgebirge des Aar-Massivs und der sedimentären Deckschichten in eine Tiefe von ca. 1 bis 2 Kilometern.

Solche Erdbebensequenzen - also zeitliche Häufungen von Erdbeben in einem Gebiet - sind in der Schweiz regelmässig zu beobachten. Es ist auch nicht aussergewöhnlich, dass solche Sequenzen phasenweise aktiv sind und es dann wieder ruhiger wird. In der Regel nimmt die Anzahl und Stärke der Beben mit der Zeit ab, in seltenen Fällen kann sich aber auch ein grösseres Beben ereignen. Da die Gegend um Elm im schweizweiten Vergleich eine mittlere Seismizität aufweist, befindet sie sich in der Erdbebenzone 2 der Erdbebenbaunormen der SIA, welche kürzlich aktualisiert wurden.

Direkt nach dem Hauptbeben war für kurze Zeit die Meldung eines Bebens mit einer Magnitude von 2.7 bei Gelterkinden (BL) ersichtlich. Dabei handelte es sich um eine Fehllokalisierung, die durch die zahlreichen, sich zum Teil überlagernden Nachbeben der Erdbebensequenz im Glarnerland ausgelöst wurde. Die erste, automatische Herdlokalisierung und die zugehörige Erdbebenmeldung geschehen jeweils innerhalb einer Minute. In seltenen Fällen kann es daher vorkommen, dass die automatischen Auswertungen fehlerhaft sind. Daher werden alle Beben im Anschluss manuell von Seismologinnen und Seismologen überprüft und gegebenenfalls korrigiert. In der Regel geschieht dies innerhalb einer Stunde nach Auftreten eines Bebens.

Direkt nach dem Magnitude-4.4-Beben erreichten unsere Web-Server extrem viele Anfragen, was zu einer kurzfristigen Überlastung unserer Webseite führte. Sobald ein Beben verspürt wird, schnellen die Zugriffzahlen in die Höhe; in der ersten Minute nach dem Magnitude-4.4-Beben waren es bereits 80'000. Mit diesen plötzlichen Lastspitzen kämpfen Erdbebendienste weltweit, und wir sind stets bemüht, die Kapazitäten unsere Infrastruktur auszubauen, um solche Überlastungen weitestgehend zu vermeiden. Informationen zu aktuellen Erdbeben finden Sie neben unserer Webseite aber auch jederzeit auf unserem Twitter-Kanal (@seismoCH_D), auf der MeteoSchweiz-App sowie auf naturgefahren.ch.

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Help, the Earth Is Shaking!

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Earthquakes are inevitable, but the damage they may be expected to cause can be mitigated in relatively simple ways. Find out the recommended behaviour before, during and after a powerful earthquake.

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Earthquake Country Switzerland

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Switzerland experiences between 1'000 and 1'500 earthquakes a year. Swiss citizens actually feel somewhere between 10 and 20 quakes a year, usually those with a magnitude of 2.5 or above. Based on the long-term average, 23 quakes with a magnitude of 2.5 or above occur every year. Find out more about the natural hazards with the greatest damage-causing potential in Switzerland.

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Earthquake Hazard

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In Switzerland, earthquakes are the natural hazard with the greatest potential for causing damage. They cannot currently be prevented or reliably predicted. But, thanks to extensive research, much is now known about how often and how intensely the earth could shake at a given location in the future. Consult a variety of different maps using our interactive web tool to find out how likely certain earthquakes are in Switzerland.

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Fields of Research

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We are often asked what staff at the SED do when no earthquakes are occurring. The answer is they conduct research in a variety of fields, constituting SED's main scientific activities described in our research field section.

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Swiss Seismological Service (SED)

Swiss Seismological Service (SED)

The Swiss Seismological Service (SED) at ETH Zurich is the federal agency responsible for monitoring earthquakes in Switzerland and its neighboring countries and for assessing Switzerland’s seismic hazard. When an earthquake happens, the SED informs the public, authorities, and the media about the earthquake’s location, magnitude, and possible consequences. The activities of the SED are integrated in the federal action plan for earthquake precaution.

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Earthquake Monitoring

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Around 10 to 20 times a year you will hear or read about an earthquake occurring in Switzerland. However, the vast majority of quakes recorded by the SED go unnoticed by the general public because they fall below the threshold of human perception and can only be detected by sensitive measuring devices. The Swiss Seismological Service (SED) operates a network of more than 200 seismic stations across Switzerland.

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