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Schweizerischer Erdbebendienst (SED)

Der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich ist die Fachstelle des Bundes für Erdbeben. Seine Aktivitäten sind in das eidgenössische Massnahmenprogramm Erdbebenvorsorge eingebunden.

Aktuelle Erdbeben Schweiz

Verspürte Erdbeben Schweiz

Lokalzeit
Mag.
Ort
Verspürt?
2022-01-04 01:38 3.2 Porrentruy JU Leicht verspürt
2021-12-30 08:43 2.5 Arolla VS Vermutlich nicht verspürt
2021-12-25 15:49 3.5 Porrentruy JU Verspürt
2021-12-25 00:59 4.1 Porrentruy JU Verbreitet verspürt

Aktuelle Erdbeben

Lokalzeit
Magnitude
Ort
2022-01-20 17:21 1.3 Sanetschpass VS
2022-01-20 03:27 1.2 Rossens VD
2022-01-19 23:46 0.7 BASEL
2022-01-19 19:16 1.5 Arolla VS

Erdbebenzähler Schweiz

seit 01.01.2022 
000

Earthquake Map of Europe, last 90 days, Mag. 4.5+

Aktuelle Erdbeben ab Magnitude 4.5

UTC-Zeit
Mag.
Ort
2022-01-19 06:05:37 4.6 Northern and central Iran
2022-01-18 13:45:17 4.6 Canary Islands, Spain r
2022-01-17 23:28:56 5.0 CENTRAL TURKEY
2022-01-16 22:31:59 4.5 AEGEAN SEA
2022-01-16 12:26:18 4.6 AEGEAN SEA
2022-01-16 11:48:05 5.3 AEGEAN SEA
2022-01-16 04:25:32 4.6 Southern Iran
2022-01-16 02:49:21 4.8 Southern Iran
2022-01-14 21:37:56 4.7 Albania
2022-01-11 17:44:09 4.5 GREECE
2022-01-11 15:14:30 4.7 Greece
2022-01-11 01:07:51 6.5 CYPRUS REGION
2022-01-10 18:29:53 4.5 IRAQ

Earthquake Map of the world, last 90 days, Mag. >= 5.5

Aktuelle Erdbeben ab Magnitude 6

UTC-Zeit
Magnitude
Ort
2022-01-16 12:52:10 6.1 Bougainville - Solomon Islands region
2022-01-14 09:05:43 6.6 SUNDA STRAIT, INDONESIA
2022-01-14 09:05:42 6.6 Sunda Strait, Indonesia
2022-01-11 12:39:31 6.6 Fox Islands, Aleutian Islands, United States
2022-01-11 11:35:46 6.8 Fox Islands, Aleutian Islands, United States
2022-01-11 01:07:51 6.5 CYPRUS REGION
2022-01-10 23:26:45 6.0 Northern Mid-Atlantic Ridge
2022-01-10 00:06:30 6.2 South of Kermadec Islands
AKTUELLES

18.01.2022

Schon zweimal um die Welt: die Wellen des Tonga-Vulkanausbruchs

Der gewaltige unterseeische Vulkanausbruch des Hunga-Tonga-Hunga-Ha'apai-Vulkans in der Südsee am 15. Januar 2022 hat auch die seismischen Stationen des Schweizerischen Erdbebendienstes an der ETH Zürich (SED) zum Zittern gebracht. Die vulkanische Explosion begann um 05:14 Uhr Schweizer Zeit und erzeugte seismische Wellen, die einem Erdbeben mit der einer Magnitude von 5.8 entsprachen. Ungefähr 20 Minuten später erreichten seismische Raumwellen das Schweizer Erdbebennetz, nachdem sie auf direktem Weg durch die Erde gelaufen waren. Diese Raumwellen breiten sich mit Geschwindigkeiten von 5-10 km/Sekunde (36‘000 km/h) aus. Weitere 30 Minuten später trafen seismische Oberflächenwellen in der Schweiz ein, die sich etwas langsamer ausbreiten. Nach dem Abklingen der Oberflächenwellen beobachtete das Schweizer Netz für mehr als zwölf Stunden die Eigenschwingungen der Erde. Dabei schwingt die Erde mit charakteristischen Frequenzen, die von ihrem inneren Aufbau bestimmt werden. Die nach dem Ausbruch beobachtete Eigenschwingung mit einer Periode von ca. 4.5 Minuten wurde schon 1991 beim Ausbruch des philippinischen Vulkans Pinatubo beobachtet.

Solche vulkanischen Explosionen erzeugen auch Druckwellen in der Atmosphäre, wie sie zum Beispiel von der MeteoSchweiz hier beschrieben sind. Infraschall-Wellen, deren Frequenzen unterhalb des hörbaren Schalls liegen (zwischen ca. 15 Hz bis 0.001 Hz), werden in der Atmosphäre nur wenig gedämpft und können über sehr weite Entfernungen gemessen werden. Infraschall breitet sich mit einer Geschwindigkeit von etwa 1‘200 km/h aus. Auf den hochsensiblen Breitband-Messstationen des SED, und auch auf vom SED betriebenen Infraschall-Sensoren, sind diese Wellen ab ca. 20:30 Uhr Schweizer Zeit gut sichtbar. Das ist etwas mehr als 15 Stunden nach dem Eintreffen der Erdbebenwellen. Deutlich zu erkennen ist auch die Dispersion (die Abhängigkeit der Ausbreitungsgeschwindigkeit von der Frequenz) dieser Infraschallwellen: Niedrige Frequenzen breiten sich etwas schneller aus und treffen zuerst ein, gefolgt von immer höheren Frequenzen. Eine erste Periode starker Signale von gut zwei Stunden Dauer, wurde durch die auf direktem Weg zu uns gelangten Wellen verursacht. Ungefähr fünf Stunden später sieht man die Signale, die sich in der entgegengesetzten Richtung ausgebreitet haben, mit deutlich kleineren Amplituden. Am Vormittag des 17. Januars ist dann ein erneuter Ausschlag festzustellen: die Wellen haben die Erde nun zum zweiten Mal umrundet. Auf den seismischen Messstationen haben die Infraschall-Signale bei der automatischen Datenverarbeitung eine Anzahl falscher Erdbeben-Erkennungen (Trigger) verursacht.

25.12.2021

Erdbeben in der Ajoie

Erdbeben in der Ajoie

Am 25. Dezember 2021, morgens um ein Uhr, hat in der westlichen Ajoie zwischen Damvant und Réclère ein Erdbeben mit einer Magnitude von 4.1 stattgefunden. Der Herd des Bebens lag zwischen Damvant und Réclère in einer Tiefe von etwa 6 km. Es wurde im Jura verbreitet verspürt, vereinzelt aber auch im ganzen westlichen Mittelland bis nach Lausanne, Bern, Luzern und den westlichen Kanton Zürich wahrgenommen. Berichte über Schäden sind bisher keine bekannt, ernsthafte Schäden werden bei einem Beben dieser Stärke im allgemeinen auch nicht erwartet.

Im Verlaufe der Nacht und des Weihnachtstages wurden vom Messnetz des Schweizerischen Erdbebendienstes an der ETH Zürich mehrere Nachbeben gemessen, darunter eines - mit einer Magnitude von 3.6 um 15:49 - das stark genug war, um von der Lokalbevölkerung wahrgenommen zu werden. Weitere, auch spürbare Nachbeben sind nicht auszuschliessen. Obwohl in der Ajoie immer wieder kleine Beben gemessen werden, ist die seismische Aktivität relativ gering. Das Beben von Weihnachten ist das stärktste, das in den vergangenen 100 Jahren aufgetreten ist.

22.12.2021

Frohe Weihnachten und alles Gute fürs neue Jahr

Frohe Weihnachten und alles Gute fürs neue Jahr

Jahresrückblicke sind immer eine sehr persönliche Sache. Dieses Jahr überbringt Ihnen Seismoritz, unser Maskottchen, die besten Wünsche fürs neue Jahr und lässt Sie an seinem persönlichen Jahresrückblick teilhaben.

«2021 war ich immer dort, wo es spannend war: Mal auf oder unter der Erde, nah oder fern, alleine oder zusammen mit anderen, wobei diese Zusammentreffen erneut vor allem in virtuellen Räumen stattfanden. Obwohl mir das neue Möglichkeiten eröffnete und ich mich so problemlos mit Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt austauschen konnte, schätzte ich meine Ausflüge in der realen Welt. Diese führten mich im Jahr 2021 mehrmals tief ins Erdinnere, wo ich die Experimente im BedrettoLab oder im Mont-Terri-Felslabor mitverfolgte. Auf Island unterstütze ich zwei Projekte beim Aufbau einer seismischen Messkampagne und reiste wiederholt auf den Mars, um dem dort installierten Seismometer bei der Arbeit zuzusehen. Immer grosse Freude habe ich an den Begegnungen mit der Bevölkerung, sei es an der Scientifica oder am Zukunftstag, welche dieses Jahr stattfinden durften. Für das nächste Jahr bin ich insbesondere auf das Erdbebenrisikomodell der Schweiz gespannt, das der SED zusammen mit dem Bundesamt für Umwelt und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz entwickelt. Darüber hinaus hoffe ich natürlich, dass es nicht zu stark schüttelt, auch wenn ich fleissig trainiere in Deckung zu gehen.»

Weihnachtliche Grüsse

Seismoritz, Schweizerischer Erdbebendienst an der ETH Zürich

22.12.2021

Schwingende Berge

Schwingende Berge

Wie Brücken und Hochhäuser schwingen auch grosse Berge. Ein internationales Forschungsteam hat diese Resonanzschwingungen nun am Matterhorn gemessen und mittels Computersimulationen sichtbar gemacht.

Das Matterhorn wirkt wie ein unverrückbarer, massiver Berg, der seit Tausenden von Jahren in der Landschaft über Zermatt thront. Eine soeben in der Fachzeitschrift «Earth and Planetary Science Letters» (https://doi.org/10.1016/j.epsl.2021.117295) veröffentlichte Studie zeigt nun aber, dass dieser Eindruck täuscht. Ein internationales Forschungsteam hat nachgewiesen, dass das Matterhorn dauernd leicht in Bewegung ist: Der Gipfel schwingt in gut zwei Sekunden um wenige Nano- bis Mikrometer hin und her, angeregt durch seismische Wellen in der Erde. Diese werden durch natürliche Quellen wie die Gezeiten, die Meeresbrandung, den Wind und Erdbeben oder durch menschliche Aktivitäten erzeugt.

«Grundsätzlich bringen die Bewegungen des Untergrunds jedes Objekt zum Schwingen, was wir glücklicherweise nicht spüren, sondern nur mit sensiblen Messgeräten feststellen können» betont Donat Fäh vom Schweizerischen Erdbebendienst an der ETH Zürich. Die sogenannten Eigenfrequenzen hängen in erster Linie von der Geometrie des Objekts und seinen Materialeigenschaften ab. Das Phänomen wird auch bei Brücken, Hochhäusern und sogar bei Bergen beobachtet. «Wir wollten wissen, ob sich solche Schwingungen auch an einem grossen Berg wie dem Matterhorn nachweisen lassen», sagt Samuel Weber, der die Studie während eines Postdoktorats an der Technischen Universität München (TUM) durchführte und mittlerweile beim WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF arbeitet. Er betont, dass die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Forschenden des Schweizerischen Erdbebendienstes an der ETH Zürich, des Instituts für Technische Informatik und Kommunikationsnetze der ETH Zürich sowie der Geohazards Research Group der Universität Utah (USA) für den Erfolg dieses Projekts besonders wichtig war.

Hochalpine Messeinrichtungen

Für die Studie installierten die Wissenschaftler am Matterhorn mehrere Seismometer, eines davon unmittelbar am Gipfel auf 4470 Meter über Meer und ein weiteres im Solvay-Biwak, einer Notunterkunft am Nordostgrat, besser bekannt als Hörnligrat. Eine weitere Messstation am Fuss des Berges ein, diente als Referenz. Die grosse Erfahrung von Jan Beutel (ETH Zürich/Universität Innsbruck) und Samuel Weber mit Einrichtungen zur Messung von Felsbewegungen im Hochgebirge half dem Team beim Aufbau des Messnetzes. Die Daten werden heute automatisch an den Erdbebendienst übermittelt und für spezifische Analysen verwendet.

Die Seismometer zeichneten alle Bewegungen des Berges mit hoher Auflösung auf. Durch eine 80-fache zeitliche Beschleunigung wurden die aufgezeichneten Schwingungen für das menschliche Ohr hörbar gemacht. Aus den Messdaten leitete das Team Frequenz und Richtung der Resonanzschwingungen ab. Die Messungen zeigen, dass das Matterhorn mit einer Frequenz von 0.42 Hertz ungefähr in Nord-Süd-Richtung und mit einer zweiten, ähnlichen Frequenz in Ost-West-Richtung schwingt.  

Verstärkte Schwingungen am Gipfel

Im Vergleich zur Referenzstation am Fuss des Berges waren die auf dem Gipfel gemessenen Bewegungen im Bereich der Eigenfrequenz bis zu 14-fach verstärkt, betrugen aber bei Anregung durch die seismische Bodenunruhe auch dort lediglich wenige Nanometer bis Mikrometer. Die Verstärkung der Bodenbewegungen mit zunehmender Höhe lässt sich dadurch erklären, dass der Gipfel frei schwingen kann, während der Fuss des Bergs fixiert ist. Man kann das mit einem Baum im Wind vergleichen, bei dem sich die Krone stärker als der Stamm bewegt. Verstärkungen der Bodenbewegung am Matterhorn konnten auch bei Erdbeben gemessen werden. Die Analyse der seismischen Bodenunruhe und der Erdbebenanregungen wird beispielsweise verwendet, um Fels- und Hanginstabilitäten in Bezug auf ihr Verhalten bei Erdbeben zu beurteilen. Jeff Moore von der Universität Utah, der die Studie am Matterhorn initiiert hat, erklärt: «Wir vermuten, dass Gebiete, in denen die Bodenvibrationen verstärkt werden, anfälliger für Rutschungen und Felsstürze sein könnten, wenn ein Berg von einem Erdbeben erschüttert wird.»

Solche Schwingungen sind keine Eigenart des Matterhorns. Es ist bekannt, dass viele Berge in ähnlicher Art und Weise schwingen. Forschende des Erdbebendienstes führten dazu Vergleichsmessungen am Grossen Mythen durch. Dieser Gipfel in der Zentralschweiz besitzt eine ähnliche Form wie das Matterhorn, ist aber deutlich kleiner. Wie erwartet schwingt der Grosse Mythen mit einer rund 4-mal höheren Frequenz als das Matterhorn, denn kleinere Objekte schwingen grundsätzlich mit höheren Frequenzen. Die Forschenden der Universität Utah haben die Resonanzschwingungen des Matterhorns und des Grossen Mythen im Computer simuliert und konnten sie dadurch sichtbar machen. Die US-Wissenschaftler hatten bisher vor allem kleinere Objekte untersucht wie die Felsbögen im Arches-Nationalpark in Utah. «Es war spannend zu sehen, dass unsere Simulationen auch für einen grossen Berg wie das Matterhorn funktionieren und die Messresultate diese bestätigen», sagt Jeff Moore.

Samuel Weber, Jan Beutel, Mauro Häusler, Donat Fäh & Jeffrey R. Moore (2021). Spectral amplification of ground motion linked to resonance of large-scale mountain landforms. Earth and Planetary Science Letters, available online 22 December 2021, 11729.
https://doi.org/10.1016/j.epsl.2021.117295
THEMEN

Erdbeben

Hilfe, die Erde bebt!

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Erdbeben lassen sich nicht vermeiden. Allerdings besteht die Möglichkeit, die zu erwartenden Schäden mit relativ einfachen Mitteln zu verringern. Informieren Sie sich über das empfohlene Verhalten vor, während und nach einem starken Erdbeben.

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Wissen

Erdbebenland Schweiz

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In der Schweiz ereignen sich zwischen 1'000 und 1'500 Erdbeben pro Jahr. Von der Bevölkerung tatsächlich verspürt werden etwa 10 bis 20 Beben jährlich. Diese weisen in der Regel Magnituden von 2.5 oder mehr auf. Im langjährigen Durchschnitt ereignen sich 23 Beben pro Jahr mit einer Magnitude von 2.5 oder grösser. Erfahren Sie mehr über die Naturgefahren mit dem grössten Schadenspotential in der Schweiz.

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Alarmierung

Jederzeit informiert

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Sie möchten stets auf dem Laufenden sein? Hier finden Sie eine Übersicht der verschiedenen Informationsangebote des Schweizerischen Erdbebendienstes (SED).

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Wissen

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Erdbeben sind die Naturgefahr mit dem grössten Schadenspotential der Schweiz. Sie lassen sich bisher weder verlässlich vorhersagen noch verhindern. Dank intensiver Forschung ist aber mittlerweile viel darüber bekannt, wie oft und wie stark die Erde an bestimmten Orten in Zukunft beben könnte. Erkunden Sie in unserem interaktiven Webtool anhand unterschiedlicher Karten, wie wahrscheinlich bestimmte Erdbeben in der Schweiz sind.

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Forschung & Lehre

Forschungsfelder

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Wir werden oft gefragt, was die Mitarbeitenden des SED machen, wenn es nicht gerade bebt. Die Antwort lautet: Sie forschen. Woran, beleuchten verschiedene Forschungsfelder, die zentrale wissenschaftliche Aktivitäten des SED kurz und bündig beschreiben.

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Über uns

Schweizerischer Erdbebendienst (SED)

Schweizerischer Erdbebendienst (SED)

Der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich ist die Fachstelle des Bundes für Erdbeben. In dessen Auftrag überwacht er die Erdbebenaktivität in der Schweiz sowie im grenznahen Ausland und beurteilt die Erdbebengefährdung in der Schweiz. Im Falle eines Erdbebens informiert der SED die Öffentlichkeit, Behörden und Medien über den Ort, die Stärke und mögliche Auswirkungen. Die Aktivitäten des SED sind in das eidgenössische Massnahmenprogramm Erdbebenvorsorge eingebunden.

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Erdbeben

Erdbebenüberwachung

Erdbebenüberwachung

10 bis 20-mal pro Jahr spürt, hört oder liest man, dass sich in der Schweiz Erdbeben ereignen. Die meisten Beben, die der Erdbebendienst jährlich aufzeichnet, bleiben aber von der Bevölkerung unbemerkt. Sie liegen unter der Spürbarkeitsgrenze und können nur mit sensiblen Messgeräten erfasst werden. Der Schweizerische Erdbebendienst betreibt ein Messnetz mit über 200 seismischen Stationen über die ganze Schweiz verteilt.

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Produkte & Software

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Zugang zu seismischen Daten und verschiedenen Softwareapplikationen finden Sie auf unserer Produktseite.

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