22.10.2025

Das Erdbebenrisiko im Kanton Basel-Stadt verstehen

Das stärkste bekannte Erdbeben nördlich der Alpen ereignete sich 1356 in der Nähe von Basel. Auch heute gilt die Region Basel als stärker gefährdet als andere Gebiete der Schweiz. Doch was würde passieren beim nächsten grossen Beben? Antworten darauf liefert das regionale Erdbebenrisikomodell, das der Schweizerische Erdbebendienst an der ETH Zürich zusammen mit der EPFL, der Universität Basel und der Firma Résonance im Auftrag des Kantons Basel-Stadt erstellt hat.

Das Modell kombiniert Informationen über die Schadensanfälligkeit der Gebäude mit detaillierten Daten zum lokalen Untergrund (aus Mikrozonzierungen), zur Erdbebengefährdung und zu den betroffenen Werten. Damit lassen sich die Auswirkungen abschätzen, die unterschiedlich starke Erdbeben auf den Kanton Basel-Stadt haben könnten. Der jährliche zu erwartete Schaden aufgrund von Erdbeben beträgt im Kanton im Mittel ungefähr 20 Millionen Franken. Dabei wechseln sich Jahre oder Jahrzehnte ohne Schäden mit vereinzelten Jahren, wo sich einige kleinere oder ein verheerendes Beben ereignet. 

Das Erdbebenrisikomodell bildet eine zentrale Grundlage für die Erdbebenvorsorge und die Bewältigung von Ereignissen. Weitere Informationen sowie verschiedene Erdbebenszenarien hat der Kanton Basel-Stadt unter folgendem Link veröffentlicht: www.bs.ch/erdbeben

Weitere Informationen

Medienmitteilung des Kantons Basel-Stadt

Erdbebenrisikomodell der Schweiz

© Kontrollstelle für Chemie- und Biosicherheit

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